Roto Frank Austria GmbH

Unsere Interviewpartner Frau Heidi Baumgartner und Frau Stefanie Bonora erzählen:

Das große Ganze – wenn Erfahrung, Haltung und Offenheit zusammenfinden

Dass berufliche Erfahrung und Alter wertvolle Grundlagen für Innovation und Leistungsfähigkeit sind, zeigt diese Erfolgsgeschichte eindrucksvoll. Senior Quality begleitet Menschen ab 45 plus auf ihrem beruflichen Weg – und manchmal entstehen daraus genau jene Begegnungen, die zeigen, wie kraftvoll es sein kann, wenn Haltung und gelebte Praxis zusammenpassen.

Für Heidi Baumgartner, eine erfahrene Senior Expertin, war der Weg zurück in den Arbeitsmarkt kein Selbstläufer. „Ich habe während meiner Jobsuche erlebt, wie herausfordernd es sein kann, mit über 50 Jahren beruflich Fuß zu fassen“, schildert sie offen. Umso prägender war für sie die Erfahrung, bei Roto Frank auf Offenheit statt Vorurteile zu treffen: „Hier wird mein Alter nicht als Nachteil gesehen – im Gegenteil: Meine Erfahrung wird bewusst integriert.“ Genau diese Einbindung schafft für Roto einen klaren Mehrwert: Erfahrung führt zu hoher Verlässlichkeit, weil Aufgaben schneller erfasst, Entscheidungen fundiert getroffen und Abläufe konsequent durchdacht werden. Diese Zuverlässigkeit spüren am Ende auch die Kunden.

Stefanie Bonora, Head of Human Resources der Roto Frank Austria GmbH, beschreibt diese Haltung als festen Bestandteil der Unternehmenskultur. Alter sei für sie „ein zentraler Bestandteil von Diversität – unabhängig von Kultur oder Geschlecht“. Das Unternehmen profitiere stark von einem ausgewogenen Generationenmix: „Unterschiedliche Lebensphasen bringen unterschiedliche Sichtweisen, Erfahrungen und Stärken mit sich. Und genau das macht unsere Teams leistungsfähig.“

Erfahrene Mitarbeitende wie Heidi Baumgartner bringen laut Stefanie Bonora vor allem eines mit: „ein tiefes Systemverständnis, Gelassenheit und ein sehr gutes Gespür für Zusammenhänge“. Die jüngere Kollegenschaft wiederum punktet beispielsweise mit neuen Impulsen und hoher digitaler Kompetenz. „Beide Bestandteile sind gleichwertig und gleich wichtig – die Herausforderung ist, diese Generationen gut zu verbinden.“

Wie das gelingt? Für Frau Bonora liegt der Schlüssel nicht in theoretischen Leitbildern, sondern im gelebten Alltag. Die Roto Führungsgrundsätze bilden dabei den verbindlichen Rahmen: Sie stehen für eine Führungskultur, die Verantwortung übernimmt, Entscheidungen ermöglicht, Menschen stärkt und durch klare, transparente Kommunikation Vertrauen schafft. Diese Haltung zeigt sich überall dort, wo Führungskräfte bewusst flexibel agieren und ihre Teams so begleiten, dass individuelle Stärken sichtbar werden – unabhängig vom Alter. „Ein gutes Miteinander entsteht dort, wo gegenseitige Wertschätzung gelebt wird – nicht dort, wo sie verordnet wird“, betont Bonora.

Ein Thema, das im Gespräch immer wieder auftaucht, ist die Sinnfrage. Mit zunehmender Lebenserfahrung verschieben sich Prioritäten. „Bei der jüngeren Kollegschaft steht oft Entwicklung und Lernen im Vordergrund“, erklärt Frau Bonora. „Bei älteren Mitarbeitenden geht es stärker um Sinnhaftigkeit, Stabilität und Wertschätzung.“ Frau Baumgartner bestätigt das aus eigener Erfahrung: „Wenn ich weiß, welchen Beitrag meine Arbeit zum Ganzen leistet, dann entsteht Motivation ganz von selbst.“

Dass genau dieses Denken im Arbeitsalltag einen Unterschied macht, zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Stefanie Bonora beschreibt die Arbeitsweise von Frau Baumgartner so: „Bevor Aufgaben neu strukturiert werden, wird hinterfragt: Macht das jetzt Sinn? Welchen Mehrwert bringt es? Dieses vernetzte Denken ist eine enorme Stärke.“

Der Weg von Heidi Baumgartner zu Roto Frank führte über Senior Quality. Die Begleitung dort empfand sie als entscheidend: „Die Gespräche, die Module und die professionelle Unterstützung haben mir geholfen, gut vorbereitet in den Bewerbungsprozess zu gehen.“ Auch Stefanie Bonora sieht den Mehrwert klar: Es brauche Initiativen wie Senior Quality, um Vorurteile abzubauen und den Fokus wieder stärker auf Kompetenzen zu lenken – gerade vor dem Hintergrund aktueller Pensions- und Arbeitsmarktdiskussionen.

Im Bewerbungsprozess selbst fiel die Entscheidung schnell. „Nach fünf Minuten im Gespräch war mir klar: Das ist genau das, was wir suchen“, erinnert sich Frau Bonora. Ausschlaggebend waren die langjährige Erfahrung von Frau Baumgartner in Assistenzfunktionen, ihr souveränes Auftreten und ihre Persönlichkeit. Besonders in Erinnerung blieb auch ihr Interesse am Unternehmen selbst: „Sie war beim Rundgang durch die Produktion ehrlich begeistert von unseren Produkten – das ist bei kaufmännischen Positionen eher ungewöhnlich und hat einen sehr nachhaltigen Eindruck – auch beim Geschäftsführer - hinterlassen.“

Heute ist Frau Baumgartner fixer Bestandteil des Teams und bringt ihre Erfahrung aktiv ein. „Ich habe hier die Möglichkeit, mitzugestalten – unabhängig vom Alter“, sagt sie. Genau das sei auch die Botschaft an andere Bewerbende 45 plus: „Wenn man weiß, wohin man will und was man beitragen kann, dann ist Alter kein Hindernis, sondern ein Mehrwert.“

Diese Erfolgsgeschichte zeigt:

Wenn Unternehmen bereit sind, genauer hinzusehen, und wenn Erfahrung auf Offenheit trifft, entsteht mehr als nur ein gutes Matching. Es entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Generationen voneinander lernen – und in dem das große Ganze wieder sichtbar wird.

 

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