Arbeiten in der Pension? Ja, bitte!

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Zwischen Expertise und Flexibilität: Ein Einblick in den Arbeitsalltag von Susanna Dellanoi nach dem Pensionsantritt.

Pension mit Perspektive: Arbeiten, weil es Sinn macht

Meine Motivation: Warum ich mich gegen den Stillstand entschied

Ich bin seit Herbst 2021 in Regelpension. Da sich das Pensionssystem bis zu meinem Antritt mehrmals zu meinem Nachteil verändert hatte, entschied ich mich bewusst für die Weiterarbeit, um keine persönlichen finanziellen Abstriche machen zu müssen. Doch es war nicht nur das Geld: Die Freude an der Arbeit mit Menschen, meine Netzwerkkontakte und mein Fachwissen sind mir enorm wichtig. Ein reiner Ruhestand hätte für mich schnell "Fadesse" bedeutet; ich wollte mir meine geistige Wendigkeit und meine persönliche Unabhängigkeit unbedingt erhalten.

Mein Weg zur aktuellen Tätigkeit

Der Übergang war für mich unkompliziert, da ich mein Fachwissen als wertvollen Teil einbringen konnte – eine echte Win-Win-Situation. Ich habe mir verschiedene Szenarien zurechtgelegt und mich schließlich für eine Haupttätigkeit entschieden. Heute arbeite ich in einem neuen Bereich meines früheren Arbeitgebers, habe mir aber zusätzlich ein Standbein als EPU mit eigenem Gewerbeschein und gezielten Zusatzausbildungen aufgebaut.

Meine Aufgaben und die neue Flexibilität

Derzeit bin ich hauptsächlich als Trainerin im persönlichkeitsbildenden Bereich tätig und unterrichte Themen wie Kommunikation, Resilienz und Zeitmanagement. Mein Arbeitspensum liegt bei etwa 12 Stunden pro Woche, wobei mir die flexible Gestaltung sehr wichtig ist. So behalte ich trotz beruflicher Aktivität das Gefühl von persönlicher Freiheit.

Zusammenarbeit und persönlicher Mehrwert

In meinem Team erlebe ich eine sehr befruchtende Zusammenarbeit. Meine Kolleginnen und Kollegen schätzen meine "Altersgelassenheit" und meine lösungsorientierte Art. Der größte Mehrwert für mich persönlich ist das Gefühl, weiterhin dazuzugehören und junge Menschen an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Es macht mich stolz, die Erfolgsgeschichten meiner Kundinnen zu begleiten und dabei selbst ständig weiter zu lernen.

Mein Rat: Steuerliche Hürden beachten

Wenn auch Sie überlegen, in der Pension weiterzuarbeiten, sollten Sie dies unbedingt mit einem Steuerprofi durchrechnen. Die aktuellen Gesetze machen das Zuverdienen leider noch nicht attraktiv genug. In meinem Fall zahle ich beispielsweise dreimal Krankenversicherung – für die Pension, als EPU und als Honorarkraft. Trotz dieser bürokratischen Hürden ist die Tätigkeit für mich durch den hohen "Spaßfaktor" und die tiefe Befriedigung enorm bereichernd.

Sie möchten Susanna Dellanoi auch persönlich erleben?

Im Video erzählt sie in ihren eigenen Worten, warum sie sich bewusst für das Arbeiten in der Pension entschieden hat – und was ihr dabei besonders wichtig ist.

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Arbeiten in der Pension? Ja, bitte!

Arbeiten in der Pension? Für Susanna Dellanoi ist das eine bewusste Entscheidung – und eine echte Bereicherung. Im Blog erzählt sie, warum sie auch nach dem Pensionsantritt aktiv bleibt, welche Vorteile das Arbeiten im Ruhestand bietet und wie sie ihre Erfahrung weitergibt. Jetzt lesen und Video ansehen!